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PPA-Markt im Aufwind: pv magazine berichtet über unser Hybridprojekt

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Der PPA-Markt kommt zurück: Hybridprojekt verbindet Photovoltaik, Wind und Batteriespeicher

Der Markt für langfristige Stromabnahmeverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs), gewinnt wieder an Dynamik. 

Besonders gefragt sind dabei Projekte, die Erneuerbare Energien mit Speichern kombinieren und dadurch planbarer Strom liefern können.

Ein Beispiel dafür ist das Hybridprojekt Friedrichshof in Mecklenburg-Vorpommern. Auf einer Fläche von mehr als 30 Hektar entsteht eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 37 Megawatt peak. Ergänzt wird sie durch Windenergie und einen Batteriespeicher mit einer Speicherdauer von zwei Stunden.

Planbare Stromlieferung statt reiner Solarproduktion

Das Projekt setzt auf ein sogenanntes "Pay as Nominated"-Modell. Anders als beim klassischen "Pay as Produced"-Ansatz wird dabei nicht ausschließlich die tatsächlich erzeugte Solarstrommenge vergütet. Stattdessen verpflichtet sich der Betreiber, einen zuvor festgelegten Stromfahrplan einzuhalten.

Der Batteriespeicher übernimmt dabei eine zentrale Rolle. Er kann Solarstrom zwischenspeichern und zu den vereinbarten Zeiten wieder ins Netz einspeisen.

So wird die Stromlieferung besser planbar, auch dann, wenn die Photovoltaikanlage aufgrund von Wetter- oder Tageszeiteffekten gerade weniger Strom produziert.

Abnehmer des Stroms ist DB Energie. Das Unternehmen erhält damit eine besser kalkulierbare Versorgung, während der Betreiber des Hybridprojekts zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten erhält. Laut der im pv magazine vorgestellten Analyse kann der Batteriespeicher dabei einen erheblichen Anteil zu den Projekterlösen beitragen, in bestimmten Fällen bis zu 40 Prozent.

Batteriespeicher werden zum wichtigen Bestandteil von PPAs

Der Einsatz von Speichern reagiert auch auf die zunehmende sogenannte Kannibalisierung der Solarstromerlöse. 

Wenn viele Photovoltaikanlagen gleichzeitig Strom produzieren, sinken die Preise häufig gerade zu den sonnenreichen Stunden. 

Ein Batteriespeicher ermöglicht es, Erzeugung und Vermarktung zeitlich voneinander zu entkoppeln. Damit entwickeln sich Hybridprojekte zu einem wichtigen Baustein für den förderfreien Ausbau Erneuerbarer Energien. Sie verbinden Photovoltaik und Windenergie mit Flexibilität und ermöglichen Stromlieferungen, die besser auf den Bedarf von Abnehmern abgestimmt sind.

Für die kommenden Jahre wird erwartet, dass PPAs mit integrierten Speichern weiter an Bedeutung gewinnen. 

Gleichzeitig besteht weiterhin Bedarf an standardisierten Vermarktungsmodellen und klaren “Route-to-Market”-Konzepten für große erneuerbare Energieprojekte.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe des pv magazine: 
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