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Symbolische Eröffnungsfeier unserer Agri-PV-Anlage mit Solar-Trackern auf dem TUM-Forschungsgelände in Dürnast

Wir konnten in Dürnast bei Freising (Oberbayern) auf dem Gelände der Technischen Universität München (TUM) unseren ersten Solar-Tracker in Betrieb nehmen.

Was sind Tracker-PV-Anlagen?
Tracker sind Solarsysteme, bei denen sich die Module kontinuierlich mit dem Sonnenstand bewegen. Dadurch wird die Sonneneinstrahlung optimal genutzt – die Energieausbeute steigt im Vergleich zu herkömmlichen, fest installierten PV-Anlagen deutlich.
Ein weiterer Pluspunkt: Wie in Dürnast wird zwischen den Trackern weiterhin landwirtschaftlicher Betrieb ermöglicht – ein ideales Zusammenspiel von Energie und Landwirtschaft.

Die Anlage dient zugleich als Forschungsplattform für zahlreiche Fragestellungen:

  • Wie beeinflussen die Module Erträge landwirtschaftlicher Kulturen?
  • Welche Auswirkungen hat die Anlage auf das Mikroklima?
  • Wie verändern sich Biodiversität und Insektenpopulationen?
  • Welche ökonomischen Effekte entstehen durch Betrieb und Energiegewinnung?

Diese und weitere Fragen werden in den kommenden Jahren unter wissenschaftlicher Leitung der TUM erforscht. Besonders beeindruckend waren während der Feierlichkeit die Einblicke von Prof. Ingrid Kögel-Knabner (Bodenkunde), Prof. Heinz Bernhardt (Agrarsystemtechnik) und Prof. Annette Menzel (Ökoklimatologie), die das Projekt aus Sicht der Forschung begleiten.

Ein Projekt mit Strahlkraft
Die Agri-PV-Anlage in Dürnast steht sinnbildlich für unser Engagement in nachhaltige, technologisch fortschrittliche Lösungen – und zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Wissenschaft, Praxis und Innovation zusammenkommen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Projektpartner für die erfolgreiche Umsetzung und inspirierende Zusammenarbeit!

(v.l.n.r.): Dr. Adrian Renner (feld.energy), Prof. Ingrid Kögel-Knabner (Dekanin der TUM School of Life Sciences), Prof. Heinz Bernhardt (Lehrstuhl für Agrarsystemtechnik), Claudia Luksch (Geschäftsführerin des HEF)